Tourenberatung: Wanderregion Sächsische Schweiz – Teil I – Wanderstützpunkt Bad Schandau

Wer zum Wandern in das Elbsandsteingebirge reisen möchte, findet in dem Elb-Ort Bad Schandau einen idealen Ausgangspunkt für Touren in die Hintere Sächsische Schweiz. Insbesondere für die klimafreundliche Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Ort perfekt geeignet. Regelmäßige Bahn-Direktverbindungen mit dem EC von Berlin nach Bad Schandau in unter drei Stunden (sowie halbstündlicher S-Bahnverkehr zwischen Dresden Hbf. und Schmilka-Hirschmühle an der tschechischen Grenze) sorgen für eine erstklassige Erreichbarkeit.

Das mittlerweile recht quirlige Zentrum von Bad Schandau hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Touristenmagneten entwickelt. Dafür sorgen die vielen Unterkunftsmöglichkeiten in allen Kategorien, nette kleine Geschäfte, Einkaufsmöglichkeiten (z. T. sieben Tage/Woche, auch Feiertags), mehrere Cafés und Gaststätten, das Tourismusbüro sowie das hiervon einen Steinwurf entfernte „Aktivzentrum Sächsische Schweiz“ mit Ausrüstungsverleih und Angeboten von geführten Touren fast aller Art.

In Bad Schandau laufen auch die Fäden für die gut getakteten Weiterfahrten mit den verschiedenen Wanderbussen oder Fähren in die hinteren bzw. linkselbischen Wandergebiete zusammen.

Aber auch ohne eine Weiterfahrt lassen sich direkt aus Bad Schandau wunderschöne Touren starten.

Eine mittelschwere Tour möchte ich euch hier vorstellen:

Panoramatour aus Bad Schandau auf die Schrammsteine

Eine wunderschöne Panorama- und Schluchtentour in die atemberaubende und abenteuerliche Felsenwelt der Schrammsteine

Wer die Sächsische Schweiz besucht, wird mit Sicherheit eine Tour zur Schrammsteinaussicht und über die Schrammsteine machen wollen. Schon beim Zustieg zu den Schrammsteinen über den Ortsteil Ostrau kommen wir an wunderbaren Aussichtsplätzen und sehenswerten alten Villen vorbei. Der schöne Weg zur Aussicht an der Emmabank sowie der Abstiegspfad durch das idyllische Meergründel führen uns allmählich in die Welt der Sandsteinfelsen, die uns dann beim Aufstieg durch den Lattengrund Respekt einflößend nah links und rechts des Weges einen Vorgeschmack auf das bieten, was uns in Kürze beim Durchschreiten des Schrammtores erwarten wird. Unangefochtene Höhepunkte der Tour sind der Aufstieg durch die engen Schlüchte des Wildschützensteigs und das atemberaubende Panorama von der Schrammsteinaussicht. Beim anschließenden Überschreiten der Schrammsteine bieten sich uns weitere wunderschöne Aussichten

Start/Ziel

Bad Schandau am Markt (Kirche) (121 m)

Koordinaten: Geographisch 50.917369, 14.153969, UTM 33U 440529 5640976

Wegbeschreibung

Wir starten, indem wir am Zebrastreifen die Straßenseite wechseln und durch die Kirchstraße bis zum Basteiplatz laufen. Hier rechts bis zur Kirnitzschtalstraße, diese sowie anschließend die Bachbrücke überqueren und durch den Kurpark am Brunnen vorbei zur Badallee. Zwischen den Häusern beginnt der Wanderweg. Es geht anfangs über Treppen aufwärts, bis wir das große in den Felsen eingebrachte Lutherdenkmal erreichen. Von dort steigen wir weiter auf und haben nach einer Viertelstunde seit dem Start eine Aussichtsstelle erreicht, die einen Blick über Bad Schandau und über die Elbe erlaubt.

Wir wandern nun ein kurzes Stück kaum ansteigend weiter. An der zweiten Weggabelung halten wir uns rechts in Richtung des Luchsgeheges, welches nach kurzer Zeit rechts von uns erscheint. An der Weggabelung hinter dem Luchsgehege bleiben wir links und wandern weiter aufwärts durch den Wald. Kurz vor dem Ende des Waldes bleiben wir rechts und entdecken bereits die 2019 eröffnete Aussichtsplattform, die sich an der Straße „Ostrauer Ring“ befindet. Von hier können wir u. a. den großen und den kleinen Zschirnstein, den Kleinhennersdorfer Stein und den Papststein sehen. Wir laufen an der Straße grob in östliche Richtung weiter – die wunderschönen Sendig-Villen, ein Kneippbecken sowie ein Kinderklettergerüst mit einigen Trimmdich-Geräten passierend. Kurz danach haben wir am südöstlichen Ortsrand von Ostrau einen traumhaften Blick über weite Felder auf den Falkenstein und auf die Schrammsteine. Hier verlassen wir den bebauten Bereich und biegen rechts auf einen Wanderweg ab (grüner Punkt)

Bereits nach wenigen Metern geht vom Wanderweg links ein schmaler Pfad (Emmabankweg ist ausgeschildert) ab, dem wir folgen müssen, um in einer Viertelstunde zur Emmabank, einer weiteren Aussichtsstelle, zu gelangen (etwa eine Dreiviertelstunde seit dem Start).

Wir folgen dem Pfad weiter und bekommen allmählich einen ersten kleinen Eindruck von der Sandsteinwelt. Der Pfad schlängelt sich entlang einiger kleiner Schluchten, zwischendurch ragen anfänglich auf der rechten Seite bereits die Felsen der Schrammsteine durch den Wald.

An der Abzweigung „Meergründel/Schrammsteinbaude“ biegen wir nach etwa zehn Minuten ab und steigen durch ein wildromantisches kleines Tal ab – aber nicht bis zur Schrammsteinbaude. Keine 100 Meter zuvor zweigt nämlich nach rechts zwischen den Grundstücken ein schmaler Weg ab, der uns zum Lattengrund führt (blauer Querstrich).

Nach 150 Metern überqueren wir im Zahnsgrund die Straße und beginnen auf der anderen Seite unseren Aufstieg durch den Lattengrund. Erst einmal sind recht viele Stufen zu überwinden. Die Schlucht wird zunehmend schmaler und felsiger, bis es durch ein kleines Felsentor und durch einen recht engen Schlauch hindurchgeht. Dahinter weitet sich die Schlucht wieder und wir steigen wieder über Stufen aufwärts. Wenn wir die letzten Stufen bewältigt haben macht der Weg einen deutlichen Rechtsknick. Kurzfristig haben wir hier einen schönen Blick auf den jetzt schon recht nahen Falkenstein. Der nun folgende Wegabschnitt führt zehn Minuten lang unspektakulär durch den Wald bis zu einer großen Wegkreuzung. Wir überqueren diese und gehen geradeaus (nordöstlich) weiter zum bereits sichtbaren eindrucksvollen Schrammtor mit seinen bizarren Felsen. Wir durchschreiten diese stark erodierten teils goldgelben Sandsteinfelsen inmitten von links und rechts erdrückend aufragenden senkrechten Wänden.

Ohne Höhenunterschiede schlängelt sich der Wanderweg rechts der Schrammsteinfelsen entlang, bis nach zehn Minuten linksseitig der „Wildschützensteig“ abgeht (ausgeschildert – nur im Aufstieg). Anfänglich über eine kurze Rampe, dann weiter über Leitern, Treppen und durch mehrere enge Schluchten geht es nach oben zum Schrammsteinweg/Picknickplatz mit mehreren Bänken führt (zehn Minuten). Von hier sind es noch fünf Minuten mit leichter Kraxelei und über Leitern zur Schrammsteinaussicht.

Vom Aussichtspunkt steigen wir auf gleichem Weg wieder ab bis zum Schrammsteinweg/Gratweg, den wir im ersten Teil durchaus spannend im stetigen Auf- und Ab über Treppen und Leitern entlang wandern. Wir folgen fortan der blauen Strichmarkierung. Einmal müssen wir etwas aufpassen, um nicht über den rechtsseitig abgehenden „Jägersteig“ abzusteigen – also links halten. Im weiteren Verlauf wird der Weg etwas zahmer und wir bewegen uns ohne nennenswerte Höhenunterschiede weiter auf dem Schrammsteinweg in ostsüdöstliche Richtung.

Nach einer knappen Stunde seit der Schrammsteinaussicht erreichen wir die großflächige Aussichtsstelle an der Breiten Kluft, von der es sich herrlich nach Süden bzw. Südosten über die südlichen Ausläufer der Schrammsteine und über die Elbe blicken lässt. Im Vordergrund befindet sich der markante einzeln stehende Rauschenstein, von dem wir nur die Westflanke sehen, der aber von den Gesteinsausmaßen fast doppelt so groß ist wie der riesige Falkenstein.

An der Breiten-Kluft-Aussicht macht unser Wanderweg einen Schwenk nach links bzw. Norden und nach kurzer Zeit wieder rechtwinkelig nach rechts in Richtung Osten (immer noch blauer Querstrich). Dieser markante Wegknick, an dem wir auf die Nordseite der Felsen wechseln, zeigt uns an, dass wir in knapp 400 Metern bzw. etwa sieben Minuten nach links durch die „Lehne“ unterhalb der Lorenzwände absteigen und der Wegmarkierung mit dem grünen Querstrich folgen müssen (Wegweiser). Einen Kilometer lang verlieren wir in schöner und ruhiger Umgebung bis zu einer Wegkreuzung sanft an Höhe. An dieser Kreuzung links weiter der gelben Strichmarkierung folgen, die für den nächsten Kilometer unserer Orientierung dienen soll. Nach dieser Kreuzung kommt bereits nach knapp 150 Metern erneut eine Wegkreuzung, an der wir links weiter wandern. Auf diesem Weg umlaufen wir die Schrammsteine an deren Nordseite – dichter Wald verhindert jedoch bis auf wenige Ausnahmen eine Sicht auf die Felsen. So bemerken wir auch kaum, dass wir in einer langgezogenen Rechts-Links-Kurve den Hohen Torstein passieren, der vorhin von der Schrammsteinaussicht aus gesehen recht gewaltige Ausmaße hatte. Wenn der Weg dann jene große Linkskurve macht, zweigt schon kurz darauf rechts der Weg in den Schießgrund ab (ab jetzt grüner Punkt). Durch diesen steigen wir dann in einer traumhaften Schlucht ab, nachdem wir noch eine Aussicht auf den nahen Falkenstein genossen haben. Optional bietet sich von hier aus auch die Möglichkeit an, den Falkenstein zu umwandern.

Nachdem wir am Ende des Schießgrunds den Parkplatz an der Straße im Zahnsgrund erblickt haben, wechseln wir links von diesem die Straßenseite und entdecken sogleich unseren Weiterweg. Der Zschiehädelweg ist auch ausgeschildert, aber unmarkiert. Wir müssen ihm aber einfach nur aufwärts folgen – jedoch nicht, ohne die markanten und beeindruckenden Felsen, die einen runden Felsblock festzuhalten scheinen, auf unserer rechten Seite bestaunt zu haben. Im Aufstieg erkennen wir ein Haus an einem interessant gewählten Platz, denn dieses Haus ist direkt auf einem der Felsriffe gebaut worden. Am oberen Ende des Zschiehädelwegs wird der Weg breit und wir laufen zwischen Feldern direkt zur Falkensteinstraße, der Verbindungsstraße nach Ostrau, welche die gleiche ist, die wir im Zahnsgrund gerade überquert hatten.

Wir überqueren sie erneut, um auf den Fußweg gegenüber zu gelangen. Auf diesem nun links bis zu einem großen Spielplatz auf der linken Seite am östlichen Ortsrand von Ostrau. Zwischendurch bietet sich von der Straße noch einmal ein tolles Panorama zu den Schrammsteinen und dem Falkenstein.

Am Spielplatz führt ein Weg entlang, der uns zur prächtigsten Aussicht ganz Ostraus leitet. Denn genau am rechtwinkeligen Wegknick eröffnet sich uns nach Osten ein wundervoller Blick zu den Schrammsteinen und nach Süden zu den linkselbischen Tafelbergen. Direkt vor uns befinden sich an der so genannten Ostrauer Scheibe die Rapsfelder, die im Mai mit ihrem leuchtenden Gelb eine traumhafte, fast schon kitschig schöne Kulisse abgeben.

Kurz darauf kommen wir zur Straße Ostrauer Ring, der wir schräg links gegenüber an der Falkenstein-Klinik vorbei folgen. Hier gibt es mit einem Imbiss, der Bistro in der Klinik sowie der Gaststätte „Turmeck“ gleich mehrere Einkehrmöglichkeiten. Danach weiter der Straße Ostrauer Ring entlang und im Verlauf halb rechts haltend über den Schanzenweg bis zum Wald. Die Straße wird zur Sackgasse und durch einen Wanderpfad fortgeführt (Bergsteigerpromemade), auf dem wir nach Bad Schandau absteigen. Im unteren Bereich noch einmal links und gleich wieder rechts und wir erreichen wieder die Badallee in Bad Schandau. Jetzt können wir durch den Kurpark entlang des Flößersteigs an der Kirnitzsch wieder zum Ortskern und zum Ausgangspunkt der Wanderung zurückkehren.

  • Schwierigkeit:     mittelschwer
  • Strecke:                16,4 km
  • Dauer:                  5:30 h
  • Auf-/Abstieg:       602 hm

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

  • mit der Bahn (EC) bis zum Nationalpark-Bahnhof Bad Schandau fahren (mehrmals täglich)
  • mit der Bahnhofsfähre auf die andere Seite der Elbe nach Bad Schandau übersetzen (halbstündlich)

oder

  • mit der Bahn bis Dresden Hauptbahnhof fahren
  • vom Dresden Hbf. mit der S1 bis Bad Schandau (halbstündlich)
  • mit der Bahnhofsfähre auf die andere Seite der Elbe nach Bad Schandau übersetzen (halbstündlich)

Anfahrt mit dem Kfz.

  • aus Dresden die A17 in Richtung Pirna fahren
  • Abfahrt auf die B172a nach Pirna
  • in Pirna weiter auf der B172 nach Bad Schandau (ausgeschildert)

Parken

  • großer Parkplatz in Bad Schandau am Elbkai (gebührenpflichtig)
  • kleiner Parkplatz (10 Pkw) am Anfang der Kirnitzschtalstraße kurz hinter der Rechtskurve auf der linken Seite (gebührenpflichtig)

Sicherheitshinweise

  • Kinder beaufsichtigen
  • Die Stufen und Leitersegmente auf dem Wildschützensteig und auf dem Gipfelanstieg können bei Nässe sehr rutschig sein.

Ausrüstung

  • normale Wanderausstattung für eine Tagestour
  • feste Wanderschuhe (am besten knöchelhoch, Kategorie A/B oder B)

Weitere Infos und Links

  • Die Wanderung ist nicht für Hunde geeignet.
  • Einkehrmöglichkeiten sowie Toiletten in Ostrau und an der Schrammsteinbaude im Zahnsgrund – in und auf den Schrammsteinen keine Möglichkeit

Kartenempfehlungen des Autors

  • Stadtplan und Wanderkarte „Bad Schandau und Umgebung“, 1 : 10.000, von Dr.-Ing. Rolf Böhm Bad Schandau

und Wanderkarte der Sächsischen Schweiz „Schrammsteine, Affensteine“, 1 : 10.000, von Dr.-Ing. Rolf Böhm Bad Schandau (beide Karten notwendig, empfehlenswert)

oder

  • Wander- und Radwanderkarte Hintere Sächsische Schweiz Nr. 91, Blatt 1 (Schrammsteine, Affensteine, Zschirnsteine), 1 : 15.000, Sachsen Kartographie GmbH

Die Tour ist mit mehr Bildern und weiteren Informationen im Tourenportal des Deutschen Alpenvereins (DAV)

alpenvereinaktiv.com

oder unter Rubrik „Wanderung“ und dem Suchbegriff „Sächsische Schweiz“ oder in der Freitextsuche mit den Suchbegriffen „Panoramatour Schrammsteine“ abrufbar.


Weitere Touren, die direkt in Bad Schandau starten:

Aus Bad Schandau zu den Tafelbergen Gohrisch, Papststein und Kleinhennersdorfer Stein

  • Schwierigkeit:     mittelschwer
  • Strecke:                14,7 km
  • Dauer:                  5:00 h
  • Auf-/Abstieg:       550 hm

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Aus Bad Schandau zur Schrammsteinaussicht und auf die Hohe Liebe

  • Schwierigkeit:     mittelschwer
  • Strecke:                15,4 km
  • Dauer:                  4:30 h
  • Auf-/Abstieg:       537 hm

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Panoramawanderung um Bad Schandau

  • Schwierigkeit:     leicht
  • Strecke:                12,8 km
  • Dauer:                  4:00 h
  • Auf-/Abstieg:       326 hm

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Aus Krippen bei Bad Schandau zum Kohlbornstein

  • Schwierigkeit:     leicht
  • Strecke:                11,9 km
  • Dauer:                  4:00 h
  • Auf-/Abstieg:       468 hm

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Rundwanderung um Bad Schandau im Elbsandsteingebirge

  • Schwierigkeit:     leicht
  • Strecke:                7,8 km
  • Dauer:                  2:30 h
  • Auf-/Abstieg:       170 hm

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Flößersteig

  • Schwierigkeit:    mittelschwer
  • Strecke:                13,2 km
  • Dauer:                  3:30 h
  • Auf-/Abstieg:       170 hm / 95 hm

Streckenwanderung – Rückfahrt nach Bad Schandau mit dem Wanderbus 241

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Eindrücke aus der Sächsischen Schweiz (Teil 1)

Ausrüstungsspezial: Stirnlampen

Die Beleuchtung während unserer Touren erlangt insbesondere in der „dunklen“ Jahreszeit mit ihren wenigen Tageslichtstunden eine hohe Bedeutung.

Ob beim Feierabendlauf oder Geocaching, als Leselampe im Bettenlager oder einfach nur als Orientierungslicht für nächtliche Toilettengänge auf dem Zeltplatz oder in der Hütte – fast jede(r) Outdoorsportler(in) hat schon eine Stirnlampe gebraucht und sie schätzen gelernt. Andere haben sich bisher lieber mit dem Smartphone-Licht oder bestenfalls mit einer Taschenlampe begnügt. Vielleicht, weil sie die Anschaffung bisher für unnötig gehalten haben. Spätestens aber, wenn beide Hände für die Ausübung der Aktivität oder Sportart benötigt werden, führt kein Weg an einer Stirnlampe vorbei. Als Grundregel sollte unbedingt beachtet werden, dass bei jeder langen Tagestour – auch im Sommer – eine Stirnlampe pro Person im Gepäck sein muss, vor allem in den Mittelgebirgen und in den Alpen. Sollte nämlich der Zeitplan doch einmal ungewollt aus den Fugen geraten und die Dunkelheit hereinbrechen, so kann mithilfe einer vernünftigen Lichtquelle zumindest der einhergehenden Begleiterscheinung der Orientierungslosigkeit begegnet werden. Denn wenn eine Orientierung unmöglich wird und die zweite Begleiterscheinung der Dunkelheit, nämlich die Kälte, zum ernsten Problem wird, kann aus einer harmlosen Wanderung eine lebensbedrohliche Situation entstehen – und das bereits in den Mittelgebirgen.

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